U-19 auf nach Darmstadt zum Saisonauftakt.

Am 07.10.2017 war es soweit. Die Saison 2017/2018 hat angefangen. Um 6:00 Uhr in der Früh machte sich die neu formierte U-19 Mannschaft des GSC auf den Weg nach Darmstadt zu ihrem ersten Punktespiel. Die Tatsache, dass man die Reise mit Bussen angetreten war, half der neuen Mannschaft sich weiter kennenzulernen und die Stimmung vor dem Spiel zu lockern. Zwischenzeitig nutzte der Eine oder Andere die Möglichkeit, noch eine „Mütze“ Schlaf zu bekommen. Nach der planmäßigen Ankunft hob sich die Stimmung weiter auf Grund des schönen Wetters sowie weil genug Zeit für die Vorbereitungen, lockere Späßchen sowie Aufwärmen blieb. Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass Coach Piwonski die Mannschaft nach äußerst kurzer Ruhephase quasi aus dem Ferienflugzeug aussteigend direkt nach Darmstadt geführt und gecoacht hat. Respekt. Man spürte schon vor den Spiel in der Kabine, dass die Mannschaft sich auf die neue Saison freut und sich viel vorgenommen hat. Immerhin ist sie amtierender Landesmeister. Sehr lobenswert war die Einstellung der Mannschaft, die den jungen Schüler-Goalie Dominique Bäcker schon vor dem Spiel in die Mannschaft „aufnahm“. Das zahlte er später mit seiner Leistung zurück. Ab dem ersten Bully war die Mannschaft trotz der langen Anreise und dem frühen Aufstehen erstaunlich wach. Die Jungs zeigten hohe Laufbereitschaft, setzten die Anweisungen des Trainers um und zogen dem Gegner bereits nach sieben Minuten den „Zahn“ in dem sie 3:0 in Führung gingen.

Ab diesem Moment nahm die Mannschaft den Druck vom Kessel und eine gewisse Lässigkeit machte sich im Spiel der Jungs bereit. Prompt nutzte es der Gegner zum einen Treffer aus. Mit 3:1 ging es in die Kabine. Im zweitem Drittel wurde das Spiel zäher und unsere U-19 konnte trotz vielen Chancen nur einen weiteren Treffer markieren. Die Fehlpässe häuften sich, Abschlussgenauigkeit nahm ab und man trat sich gegenseitig auf die „Füße“ wodurch Lücken entstanden und der Gegner ein paar Mal gefährlich vor Dominique auftauchte. Dieser jedoch machte souverän die wenigen Chancen zunichte. Man analysierte die Fehler in der Pause und stellte sie zum Teil ab. Im letzten Drittel konnte die Mannschaft das Ergebnis zwar auf 7:1 hochschrauben, den Spielfluss der ersten acht Spielminuten vermisste man dennoch. Man zollte der langen Anreise und dem frühen Aufstehen doch preis. Man konnte sehen, dass das spielerische Potenzial vorhanden ist. Gleichzeitig merkte man, dass sich die Jungs auf dem Eis immer noch in der Kennenlernephase befinden und dass sich die Reihen noch einspielen müssen. Lediglich die erste Reihe mit den „alten Hasen“ Bertlings, Steeger ergänzt durch Justin Bool hob sich durch höhere Effizienz vom Rest ab. Letztendlich war es ein gelungener Auftakt und eine Ausfahrt die allen Spaß gemacht hat. Die „Chemie“ in der Mannschaft scheint zu stimmen.

Man kann jetzt trotz widrigen Bedienungen (lange Anfahrten, ungünstige Zeiten) auf zahlenmäßig gute Mannschaftsstärke bauen. Das lässt hoffen. Jetzt heißt es am „Puck“ zu bleiben und weiter zu arbeiten. Es werden den Jungs nämlich Gegner anderen Kalibers gegenüber stehen.

Geschrieben von Andreas Leksy

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